Food: Geschmackvoll Gescant

Food: Geschmackvoll Gescant

Wenn die Restaurantkette McDonalds 300 Millionen Dollar investiert, wie bei der Übernahme des Artificial-Intelligence-Spezialisten Dynamic Yields, dann ist dies ein klares Zeichen für die fortschreitende Digitalisierung in der Food-Branche.

Interaktive 3D-Präsentation von Speisen als Differenzierungsmerkmal in der Kundenkommunikation

Wenn die Restaurantkette McDonalds 300 Millionen Dollar investiert, wie bei der Übernahme des Artificial-Intelligence-Spezialisten Dynamic Yields, dann ist dies ein klares Zeichen für die fortschreitende Digitalisierung in der Food-Branche. Der Trend zur Digitalisierung erfasst nicht nur die Gastronomie, sondern ebenfalls die Nahrungsmittelindustrie und den Lebensmittelhandel. Einer Umfrage zufolge hat in Deutschland bereits jeder Dritte Lebensmittel online bestellt. Und das Online-Angebot wird durch Start-ups zurzeit massiv weiter ausgebaut. Auch für Catering-Betriebe und die Systemgastronomie werden Online-Bestellungen zunehmend relevant. Zugleich schreitet die Digitalisierung am POS voran. So sind bereits 21.000 McDonald's Filialen mit digitalen Bestelltafeln ausgestattet.

 

Digitalisierung erfordert hochwertige Bilder

Ob im Internet oder am POS: Kunden und Gäste interagieren mit den Anbietern immer häufiger über digitale Medien. Zu den neuen Möglichkeiten zählen digitale Speisekarten und die Bestellung über Smartphones, Tablets am Platz oder Tische mit eingebauten Screens. In der Folge kommt der visuellen Präsentation von Lebensmitteln, Speisen und Getränken auf den Bildschirmen von PCs oder mobilen Endgeräten eine immer wichtigere Rolle zu. Eine gute Produktdarstellung in der virtuellen Welt lässt Kunden auf eine gute Qualität der realen Produkte schließen.

Für die Anbieter bedeutet das: Sie müssen ihr Warenangebot fotorealistisch in hoher Qualität visuell darstellen. Mit innovativen Technologien wollen sie das Kundenerlebnis so eindrucksvoll wie möglich gestalten. Denn die Erwartungen der Kunden und Gäste an das Konsumerlebnis, die sogenannte „Customer Journey“, steigen ständig.

 

3D-Food-Präsentation: Zunehmend wichtig für den Erfolg

Für diese Anforderungen bieten 3D-Visualisierungen auf Basis von 3D-Scans ein perfektes und zunehmend erfolgswichtiges Instrument, denn sie verbinden attraktive Präsentationsmöglichkeiten mit einer hochwertigen Bildqualität, die im Food-Bereich unerlässlich ist. Mit interaktiven 3D-Präsentationen differenzieren sich Anbieter im Wettbewerb und stärken ihr Markenbild – insbesondere in Richtung junger, digital affiner Zielgruppen, die als "Digital Natives" mit den neuen Technologien aufgewachsen sind und eine hohe Erwartungshaltung mitbringen.

Das Ergebnis ist ein Kundenerlebnis, das in Erinnerung bleibt und hervorragende Chancen bietet, neue Kunden zu gewinnen. Zufriedene Gäste und Kunden können 3D-Visualisierungen dazu nutzen, Freunden und Bekannten von ihren kulinarischen Erlebnissen eindrucksvoll zu berichten und Anbieter weiterzuempfehlen. So unterstützt Facebook seit Herbst 2018 die Anzeige von 3D-Modellen im Newsfeed. Unternehmen können jetzt die Schlagkraft ihrer Social-Media-Marketingstrategie mit interaktiven 3D-Modellen deutlich steigern und beispielsweise digitale Speisekarten um "Share"-Funktionen ergänzen, die das Teilen von 3D-Food-Modellen über Facebook erleichtern und dadurch Reichweite generieren.

 

3D-Visualisierungen als Entscheidungshilfe

3D-Visualisierungen vermitteln sehr viel anschaulicher als jede 2D-Darstellung, was sich hinter der Bezeichnung von Gerichten verbirgt. 3D-Food-Präsentationen liefern visuelle Zusatzinformationen, die eine fundierte Entscheidung erleichtern und damit die Kundenzufriedenheit und die Kundenbindung erhöhen. Statt der starren 2D-Ansicht ermöglichen sie das interaktive Betrachten von Objekten aus jedem Winkel. Produktansichten können sich automatisch drehen oder vom Kunden selbst stufenlos bewegt werden. Durch Heranzoomen lassen sich auch Details aus unterschiedlichen Perspektiven genau erkennen Wer beispielsweise bei einer Pizza Wert auf eine dünne Kruste legt, kann sich damit vor der Bestellung ein genaues Bild machen. Das 3D-Modell eines Menüs kann außerdem mit Icons versehen werden, die nach Anklicken Informationen zu den verschiedenen Zutaten anzeigen. Eine geschickte Anordnung von 3D-Food-Visualisierungen in digitalen Lösungen führt nicht nur durch Menüs, sondern unterstützt zusätzlich personalentlastend das Up-Selling durch die Präsentation passender Beilagen oder Desserts. Inspirierende Visualisierungen wirken dabei wesentlich effektiver als spärliche Textbeschreibungen, denn insbesondere im digitalen Zeitalter gilt der Grundsatz: Das Auge isst mit.

 

3-Gänge-Menü in einer 3D Szene präsentieren

Die denkbaren kreativen Nutzungsmöglichkeiten von 3D-Scans sind grenzenlos: Event- und Catering-Unternehmen können mit Hilfe von 3D-Scans und CGI (Computer Generated Imaging) ihre Arrangements visualisieren. So lässt sich Kunden ein realistischer Eindruck vermitteln, wie mehrgängige Menüs inszeniert und angerichtet werden können. Vorab erhalten Kunden ein umfassendes Gesamtbild, das die Komposition der gewünschten Speisen veranschaulicht und zeigt, wie die Menüs und die Dekoration bei einem Event aufgebaut und präsentiert werden.

 

Verkaufssteigerung durch 3D-Food und AR

Wie sich die neuen Möglichkeiten der 3D-Food-Präsentation in der Praxis nutzen lassen, zeigt das New Yorker AR-Startup Kabaq. Der Dienstleister hat sich auf die 3D-Visualisierung im Food-Bereich spezialisiert und zählt inzwischen Restaurantketten wie Domino’s Pizza und Subway sowie Bäckereien und Catering-Betriebe zu seinen Kunden.

Die Restaurantkette Bareburger hat mithilfe der 3D-Visualisierungen von Kabaq den Absatz von Hamburgern in seinen Restaurants um drei Prozent erhöhen können. Auf den Speisekarten aufgedruckte QR-Codes ermöglichen es den Gästen, interaktive 3D-Modelle von Burgern und Beilagen auf ihren Smartphones aufzurufen, indem sie ihre Kamera auf den Snap-Code richten, während sie sich in der Snapchat-App befinden.

Für die Konditorei Magnolia Bakery hat Kabaq eine AR-App erstellt, die es Kunden ermöglicht, virtuelle 3D-Renderings von Kuchen und Torten auf mobilen Endgeräten zu betrachten.

 

 

Innovative Werbemöglichkeiten

Kabaq hilft Unternehmen aber nicht nur, digitale Speisekarten mit 3D-Visualisierungen zum Leben zu erwecken – der Dienstleister integriert virtuelle 3D-Food-Präsentationen zusätzlich in innovative Werbeformen. So hat Kabaq gemeinsam mit dem US-Anbieter Domino’s Pizza eine Snapchat-Kampagne entwickelt, bei der Anwender auf ihrem mobilen Endgerät ein realitätsnahes 3D-Bild einer Pizza vor sich sehen, die aus der App heraus über einen Order-Button sofort bestellt werden kann.

 

Hochwertige Bildqualität entscheidend

Die High-End-Visualisierung im Food-Bereich erfordert einen konsequenten Fokus auf die Abbildungsqualität. Denn mit der Verbreitung bildreicher sozialer Medien wie Instagram, Facebook und Snapchat ist die Bedeutung einer ästhetisch und qualitativ hochwertigen Präsentation von Food-Produkten inzwischen sogar noch weiter gestiegen.

Doch wie gelangt man zu 3D-Visualisierungen, die dem besonderen qualitativen Anspruch genügen? Die manuelle 3D-Modellierung mithilfe von CGI-Programmen auf der Basis von 2D-Referenzbildern ist äußerst arbeits- und zeitäufwändig – das gilt besonders für die im Food-Bereich vorherrschenden organischen Formen. Deren Modellierung stellt sich oft sogar als unmöglich heraus oder führt zu künstlich wirkenden Ergebnissen. Eine deutlich zeitsparendere und preisgünstigere Möglichkeit zur Generierung sogenannter „Digital Twins“ bieten 3D-Scansysteme. Allerdings stellen die unregelmäßigen organischen Oberflächen und Texturen hohe Anforderungen an das 3D-Scanverfahren.

 

3D-Food-Scans in Premium-Qualität: ZEISS RealScan

ZEISS RealScan erstellt 3D-Modelle in hoher Qualität mit besonderer Detail- und Farbtreue. Die Scanlösung ist in der Lage, die Geometrie der Food-Artikel mit hoher Präzision zu erfassen und zugleich hochwertige Texture-Maps für eine fotorealistische Produktvisualisierung zu erzeugen. Die Projektion von Streifenlichtmustern auf die Objektoberfläche ermöglicht eine besonders präzise Erfassung der Geometriedaten. Eine zusätzliche Kamera nimmt die Textur auf. Die RealScan Software bestimmt zunächst die genaue Form des Objekts auf Basis der geometrischen Daten und berechnet anschließend aus den einzelnen Texturaufnahmen eine zusammenhänge Textur, die über die Geometrie gelegt wird.

 

 

Bei der Erstellung von 3D-Food-Scans bietet ZEISS RealScan noch einen weiteren wesentlichen Vorteil: Das auf einem rotierenden Glastisch platzierte Scanobjekt braucht für die Rund-um-Erfassung weder gedreht noch gewendet zu werden, da auch durch die Glasscheibe gescannt wird. Durch den berührungslosen Scanvorgang bleiben verformbare Oberflächen, wie sie Food-Artikel häufig aufweisen, während des Scanvorgangs völlig unverändert.

Der hohe Automatisierungsgrad des Scanworkflows bietet ZEISS RealScan Nutzern zusätzlich wertvolle Produktivitätsvorteile. Statt mühevolle Handarbeit zu erfordern, wie es bei der manuellen Modellierung durch CGI-Artists der Fall ist, stellt das System einen automatischen Vorgang bereit, der innerhalb von 15 bis 20 Minuten ein fotorealistisches 3D-Modell produziert.

Die ZEISS RealScan Plattform lässt sich je nach Art und Umfang des Scanbedarfs flexibel nutzen: Neben einem Mietmodell besteht die Möglichkeit, die Scan-as-a-Service-Option wahrzunehmen und die 3D-Modelle im Zeiss Scan Center in Oberkochen anfertigen zu lassen. Alternativ kommt Zeiss mit RealScan aber auch zu Kunden ins Haus und bietet so für jeden Bedarf den passenden Weg, zu perfekten 3D-Food-Modellen zu gelangen.

 

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